Klassenalarm

Sicherheit und Datenschutz

Alarmierung einführen und Verantwortung behalten

Klassenalarm ist betont datensparsam aufgebaut, sodass Sie bei der Einführung die Bedenken und Fragen des Kollegiums, der Datenschutzbeauftragten und des Schulträgers nachvollziehbar beantworten können.

Datenhaltung und Betrieb bleiben in Deutschland.
  • Frankfurt a. M.Datenhaltung
  • HallstadtCENTRON-Rechenzentrum
  • NürnbergInfrastrukturstandort
Entscheidungsgrundlage

Verantwortung nachvollziehbar machen

Für die Einführung brauchen Kollegium, Datenschutz und Schulträger nachvollziehbare Antworten zu Daten, Betrieb und Zuständigkeiten.

01

Datenschutz

Betrieb in Deutschland

Der Anwendungsbetrieb und die Datenverarbeitung erfolgen in deutschen Rechenzentren.

02

GPS im Alarmfall

Keine Dauerortung

GPS-Informationen können nur beim konkreten Alarm verarbeitet werden, sofern Nutzer und Administrator dieser Verarbeitung ausdrücklich zugestimmt haben.

03

Aufbewahrung

Vorfallsdaten automatisch löschen

Die Daten eines abgeschlossenen Vorfalls werden nach 14 Tagen automatisch vollständig gelöscht.

04

Alarmwege

Ergänzt die bestehenden Alarmwege

Als digitales Alarmierungssystem informiert Klassenalarm das Kollegium innerhalb der Schule. Notruf, Brandmelde- und Hausalarmanlagen bleiben eigenständige Wege und werden durch die App nicht ersetzt.

Standortdaten

Keine Ortung im Hintergrund

Für die Lageeinschätzung braucht eine Schule einen verständlichen Ort. Dafür müssen Beschäftigte nicht dauerhaft beobachtet werden.

  1. 01

    Räumlicher Kontext statt Ortung

    Gebäude, Räume und fest zugeordnete Geräte liefern den räumlichen Kontext, den ein Alarmplan braucht.

  2. 02

    GPS nur beim konkreten Alarm

    GPS-Informationen können nur beim konkreten Alarm verarbeitet werden, sofern Nutzer und Administrator dieser Verarbeitung ausdrücklich zugestimmt haben.

  3. 03

    Prüfungen bleiben standortblind

    Self-Check und Systemcheck prüfen Gerätezustände. Sie erfassen weder GPS- noch passive Standortdaten und übermitteln keine Positionen.

Betriebsbereitschaft

Vor dem ersten Alarm prüfen

Verantwortung zeigt sich nicht erst beim Alarm. Geräte, Berechtigungen und der Ablauf lassen sich vorher prüfen.

  1. 01

    Self-Check auf dem Gerät

    Beim Öffnen prüft die App wichtige Berechtigungen, Einstellungen und die App-Version auf dem einzelnen Gerät.

  2. 02

    Systemcheck für die Administration

    Die Administration stößt die Geräteprüfung für die Schule an und sieht Antworten sowie unbekannte Geräte zentral.

  3. 03

    Probealarm für den Ablauf

    Der klar gekennzeichnete Probealarm prüft den vereinbarten Ablauf mit Rollen, Anweisungen und Rückmeldungen.

Unterlagen für Ihre Entscheidung

Vor der Einführung prüfen

Datenschutzerklärung, Auftragsverarbeitung und technische Maßnahmen machen aus einer Zusage eine prüfbare Grundlage.

Daten und Löschung

Daten nicht länger behalten als nötig

Abgeschlossene Vorfallsdaten werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht. Für andere Datenarten gelten eigene, transparent ausgewiesene Fristen.

Speicherdauer der in der Klassenalarm-App verarbeiteten Datenarten
DatenartUmfangSpeicherdauer
Nutzer- und OrganisationsdatenNutzer- und Gruppenangaben, Vor- und Nachname, Kürzel, IP-Adressen und Geräteinformationen.Bis zur Deaktivierung. Ohne frühere Löschung spätestens drei Monate nach Vertragsende.
Nutzungszeitstempel und EreignisprotokolleTechnische Nutzungs- und Protokollinformationen.Rückwirkend bis zu 90 Tage.
Alarm- und VorfallsdatenAuslösender Nutzer, Zeitpunkt, Gerätetyp sowie Status- und Rückmeldedaten des Alarmfalls.Nach 14 Tagen automatisch vollständig gelöscht.
GPS-Daten (optional)Standortangabe zu einem konkreten Alarmfall, sofern Nutzer und Administrator der Verarbeitung ausdrücklich zugestimmt haben.Als Teil der Vorfallsdaten nach 14 Tagen.
Nicht zugestellte Push-NachrichtenTechnische Zustellung über FCM auf Android beziehungsweise APNs auf iOS.Höchstens fünf Minuten.

Rechtlich maßgeblich bleiben die Datenschutzerklärung und der Auftragsverarbeitungsvertrag.

Kurz geklärt

Fragen vor der Einführung

Die häufigsten Fragen zu Daten, Standortinformationen und den Grenzen von Klassenalarm.

01
Welche Daten werden verarbeitet?

Die Schule legt fest, welche organisatorisch notwendigen Angaben verarbeitet werden. Im Alarmfall werden die für Alarmierung, Einordnung und Nachvollziehbarkeit erforderlichen Ereignisdaten dokumentiert und nach 14 Tagen automatisch vollständig gelöscht.

02
Werden Beschäftigte dauerhaft geortet?

Nein. Außerhalb eines konkreten Alarms fragt Klassenalarm keine Standortinformationen ab. Wege werden nicht verfolgt und Bewegungsprofile nicht erstellt. GPS-Informationen können nur beim konkreten Alarm verarbeitet werden, sofern Nutzer und Administrator dieser Verarbeitung ausdrücklich zugestimmt haben.

03
Wie erkennt Klassenalarm, wo ein Alarm ausgelöst wurde?

Bei der Einrichtung legt die Schule fest, welcher WLAN-Zugang zu welchem Gebäude, Stockwerk oder Raum gehört. Löst jemand einen Alarm aus, erkennt Klassenalarm, mit welchem dieser Zugänge das Gerät gerade verbunden ist. Im Alarm erscheint dann zum Beispiel ein Hinweis wie „Hauptgebäude, 1. Obergeschoss“. Wenn die Schule dies freigibt, kann zusätzlich der aktuelle Standort des Geräts übermittelt werden. Der Hinweis hilft der Schule, auf den Alarm zu reagieren. Wenn Polizei oder Rettungsdienst gebraucht werden, bleiben 110 und 112 der richtige Weg.

04
Wie lange werden Vorfallsdaten gespeichert?

Abgeschlossene Vorfallsdaten werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht. Für andere Datenarten gelten die Fristen der Daten- und Löschmatrix.

05
Ersetzt Klassenalarm den öffentlichen Notruf oder eine Brandmeldeanlage?

Klassenalarm unterstützt die interne Alarmierung und Koordination. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst werden weiterhin über die öffentlichen Notrufnummern verständigt. Auch Brandmeldeanlagen, Hausalarm und behördliche Systeme bleiben eigenständige Alarmwege.

Nächster Schritt

Sicher einführen, Fragen klären

Im Gespräch klären wir die Ausgangslage, die vorgesehenen Geräte und die Fragen, die vor Ihrer Entscheidung offen sind.