Die Einführung eines zusätzlichen Alarmierungssystems erfordert eine strukturierte Vorgehensweise, um Schulleitung, Schulträger und Kollegium gleichermaßen einzubinden.
Klassenalarm ist so konzipiert, dass eine Einführung innerhalb weniger Tage möglich ist. Die folgenden Schritte haben sich in der Praxis bewährt.
Zur transparenten Information des Kollegiums steht ergänzend das Dokument „Information für das Kollegium“ zur Verfügung. Dieses Handout fasst die zentralen Hintergründe, Funktionen und Rahmenbedingungen kompakt zusammen und dient als Grundlage für die Vorstellung im Rahmen einer Dienstbesprechung oder Gesamtkonferenz.
Des Weiteren steht Ihnen eine kontinuierlich erweiterte FAQ zur Verfügung, die auf unseren Erfahrungen aus realen Roll-Outs sowie aus Rückmeldungen und Fragestellungen von Schulträgern, Schulleitungen und Polizeibehörden basiert.
1. Interne Vorabstimmung
- Vorstellung des Systems in der erweiterten Schulleitung
- Abstimmung mit den schulischen Administratorinnen und Administratoren
- Einrichtung einer kostenlosen Testorganisation für die erweiterte Schulleitung
- Ermittlung der benötigten Anzahl an Lizenzen, einschließlich nichtpädagogischer Mitarbeitender
2. Einbeziehung des Schulträgers
- Abstimmung mit dem Schulträger, insbesondere mit der zuständigen IT-Abteilung
- Klärung der Finanzierung, entweder aus dem schulischen Budget oder über den Schulträger
3. Einbindung des Personalrats
- Information des zuständigen Personalrats über die geplante Einführung
- Darstellung der Funktionsweise, insbesondere zu Datenschutz und Rollenverteilung
- Klärung mitbestimmungsrelevanter Aspekte
- Dokumentation der Abstimmung
4. Information des Kollegiums und Umsetzung
- Information des Kollegiums und Umsetzung
- Vorstellung des Systems in einer Gesamtkonferenz oder Dienstbesprechung
- Möglichkeit zur Rückmeldung und Klärung offener Fragen
- Verbindliche Einweisung aller Lehrkräfte
- Durchführung eines ersten Testlaufs im Rahmen einer Dienstbesprechung
4. Konfiguration Ihrer Klassenalarm-Instanz
- Erwerb ausreichender Lizenzen für alle Nutzerinnen und Nutzer sowie ggf. weitere Standorte
- Einrichtung der Gebäude- und Netzwerkinformationen für eine zuverlässige passive Standortzuordnung
- Anpassung der Alarmvorlagen an das schulische Notfallkonzept
- Import oder Synchronisierung der Nutzer
- Versand der Aktivierungseinladungen inklusive Verweis auf den korrekten App Store
5. Roll-Out begleiten
- Überprüfung des Aktivierungsstatus über die Filterfunktion bei „Personen/Equipment“
- Hinweis an das Kollegium auf den automatischen Berechtigungscheck der App
- Unterstützung bei eventuellen Einstellungsfragen
- Durchführung eines gekennzeichneten Probealarms
6. Ihr Feedback an uns
Während der Einführungsphase steht unser Team für Rückfragen zur Verfügung.
Rückmeldungen aus der Praxis helfen, das System kontinuierlich weiterzuentwickeln.